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DRK - ein gut funktionierendes NetzwerkDRK - ein gut funktionierendes Netzwerk

DRK - ein gut funktionierendes Netzwerk

Erneut hat ein Unwetter Teile der Gemeinde Grafschaft heimgesucht. Wieder wurden Straßen überschwemmt und die Menschen mussten gegen eindringende Wassermassen kämpfen. Auch nachdem der Großteil des eingedrungenen Wassers aus den Häusern gepumpt ist, bleibt Restfeuchte in den Gebäuden, die ein normales Bewohnen unmöglich machen.
Am Donnerstag erhielt das DRK-Grafschaft die Anfrage der Gemeinde, ob die Möglichkeit besteht, kurzfristig Trocknungsgeräte zu organisieren und bereitzustellen. Daraufhin nahm der Vorsitzende des DRK-Grafschaft Kontakt mit dem Generalsekretariat des Roten Kreuzes in Berlin auf. Sofort wurde die Zusage zur Lieferung von 66 Hochleistungstrocknern erteilt. Schon Freitagmorgen waren die Geräte auf einem Sattelzug verladen und verließen das Zentrallager in Berlin in Richtung Ahrtal. Abends gegen 21:00 Uhr erreichte der Transport Bad Neuenahr. Heute Morgen sollte der Sattelzug am Bauhof in Ringen abgeladen werden. Aufgrund der Abmessungen des Fahrzeuges konnte der Bauhof leider nicht direkt angefahren werden. So fuhren die Kameraden der Logistikgruppe des Bundesverbandes, die übrigens auch rein ehrenamtlich tätig sind, zum Omnibusbahnhof im Kreutzerfeld. Dort wurden die Bautrockner zunächst auf unseren 7,5 Tonner umgeladen, dann zum Bauhof gefahren, wo sie schließlich mit Unterstützung von Gemeindemitarbeitern abgeladen werden konnten.
Im Anschluss daran wurden die ersten 18 Bautrockner mit unserem LKW an betroffene Haushalte im Bereich Gelsdorf verteilt und dort von den Betroffenen gerne angenommen. Die weitere Verteilung der Bautrockner erfolgt in Absprache mit der Gemeindeverwaltung.
Wir freuen uns über die erneut ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Gemeinde Grafschaft und dass wir dank unserer Kontakte im Generalsekretariat in Berlin so kurzfristig die benötigten Trockner organisieren konnten.

Wir danken unseren beiden Kameraden der Logistikgruppe Berlin und dem Team 24 des Generalsekretariats die alle zusammen diesen Transport möglich gemacht haben.